Noch vor dem Start der Olympischen Spiele schick euch dtp Entertainment
mit Summer Athletics auf den Sportplatz. Neben dem offiziell zur Olympiade
lizensierten Beijing 2008 hat es Summer Athletics natürlich nicht leicht,
wir zeigen euch daher, ob ihr mit dem Sportspiel eine Bauchlandung hinlegt
oder ob es Gold holen kann.
Jeder für sich allein...
Sommer Athletics könnt ihr im Einzeleventmodus spielen, in dem ihr jede
der Sportarten einmal antesten und einen Highscore aufstellen könnt. Zur
Auswahl stehen dabei Schwimmen, Turmspringen, Springen, Werfen, Laufen, Bogeschießen,
sowie Radrennen, die alle jeweils in weitere Unterkategorien, wie
z.B. Brustschwimmen, Weitsprung etc. aufgeteilt sind. Insgesamt kommt Summer
Athletics damit auf 26 verschiedene Sportevents.
Wenn ihr euch in den Einzelsportarten fit genug fühlt, könnt ihr
auch Turniere gegen KIs oder echte Spieler (per Splitscreen oder "Hot
Seat") starten. Sogar das erstellen eigener Turniere ist möglicht.
Als letzte Einzelspielerherausforderung gibt es den Karrieremodus, in dem
ihr euch einen Sportler zusammenbasteln und dann in den Disziplinen Kraft,
Sprungkraft, Ausdauer, Geschwindigkeit und Technik aufleveln könnt.
Nach jedem sportlichen Event könnt ihr Erfahrungspunkte auf diese sechs
Skills verteilen und so euren Charakter immer stärker und vielseitiger
machen.
Wii sieht das aus?
Grafisch gehört Summer Athletics eindeutig zu der besseren Hälfte
auf der Nintendo Wii. Auch die sportliche Athomsphäre wurde durch die Grafik
gut eingefangen, einziges Manko ist leider ein wenig Kantenflimmern.
Enttäuschend hingegen ist die Soundausgabe, bei der einfach kein Flair aufkommen
will. Der Sprecher redet zwar in fließendem Deutsch daher, tut dies allerdings
so unmotiviert, dass er euch damit nicht zum Anfeuern eures Sportlers bewegen
kann.
Gesteuert wird Summer Athletics mit der Wii Remote und dem Nunchuck. Ähnlich
wie bei Minispielen müsst ihr einfach nur im richtigen Moment die richtige
Aktion durch schütteln oder drehen der beiden Controller ausführen. Beim Hammerwurf
müsst ihr die Remote kreisförmig bewegen, um dem Hammer Schwung zu verleihen,
- fast wie in der Realität also - beim Laufen die Controller abwechselnd auf
und ab bewegen. Die einzelnen Steuerungen werden auf Wunsch vor jeder Disziplin
erklärt und gehen schnell ins Blut über.
Schneller,
höher, weiter!
Bei andauerndem Einzelspiel ist leider nach einiger Zeit die Luft raus...
Gut, dass Summer Athletics da einen Mehrspielermodus bietet, bei dem
ihr via Splitscreen oder durch abwechselndes Spielen mit euren Freunden
eine Sportparty veranstalten könnt. Hier kommt schon echtes Olmypia-Feeling
auf, wenn ihr besser als die echten - nicht virtuellen - Konkurrenten sein
wollt.
Pro und Contra
+ 26 Disziplinen
+
Schöne Grafik, gute Athmosphäre
+ Perfekte, intuitive Steuerung
+ Spaßiger Mehrspielermodus
- Keine Lizenzen z.B. für Sportler
- Schwacher Sound
- Alleine schnell eintönig

Fazit
Summer Athletics überzeugt auch ohne Lizenzen für Sportler durch seine intuitive
Steuerung, die gelungene grafische Athmosphäre und dem spaßigen Mehrspielermodus.
In 26 Sportdisziplinen könnt ihr euch gegen virtuelle oder reale Gegner messen
und bringt so etwas olympisches Feeling in euer Wohnzimmer. Nur alleine wird
das Spiel leider schnell eintönig...